Patriotisches Fliegen am 1. August
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- Erstellt: Sonntag, 04. August 2013 11:28
- Geschrieben von Martin Näf
Ganz der langjährigen Tradition folgend, fand auch dieses Jahr wieder das Patriotische Fliegen zum 1. August statt. Zugegeben, viele schweizer Fahnen waren nicht zu sehen, und auch der Pyrotechnik wurde nur sehr beschränkt gefrönt. Aber jeder Anlass ist gut, um einen intensiven Tag mit Fliegen und Essen auf dem Platz zu verbringen.
So trafen dann auch pünktlich zum Mittagsgrill die üblichen Verdächtigen auf dem Platz ein, bestens ausgerüstet mit einer Armada von Segel- und Motorfliegern.
In den Wochen zuvor wurde der Fluggenuss trotz sommerlicher Hitze häufig durch relativ starken Wind getrübt. An diesem Tag aber zeigte sich Petrus gnädig: Schönster Sonnenschein und nur ein leichtes Lüftchen, welches die heissen Köpfe etwas zu kühlen vermochte, aber dennoch die Thermik kaum störte. So konnten sich denn auch alle anwesenden Seglerpiloten über ausgedehnte Flüge freuen. Eric bot mit seinem Porter den gewohnt souveränen Schleppservice.

Auch Adi war inzwischen dem FW-190 Virus verfallen und hatte an dem Tag den Erstflug. Auch er durfte die Erfahrung machen, dass das Fahrwerk auf unserem Platz eher stört als nützt. Trotz butterweichen Landungen wollte sein Vogel immer mal wieder Purzelbäume üben. Sonst aber hatten alle den Plausch an der Vorführung.

Erstmals auf dem Platz wurde die neue Futaba FX-32 gesehen - der Nachfolger der beliebten FX-30, nun mit Telemetriefähigkeiten. Adi hatte denn auch seine FW-190 mit diversen Sensoren zum Test ausgerüstet, inklusive GPS. Er musste dann gleich die Lektion lernen, dass man die Unterspannungswarnung mit Vorteil so ansetzt, dass sie schon vor der Reglerabschaltung anspricht...

Geflogen wurde bis weit in die Dämmerung mit allem, was auf dem Platz war. Abendthermik gab's zwar keine mehr, aber das hinderte unsere Seglerpiloten nicht am Fliegen. Flieger mit Positionsleuchten waren eindeutig im Vorteil, während bei den Warbirds die Lageerkennung eher prekär wurde.

Didi sorgte noch für ein wenig Pyrotechnik mit Rauchpatronen. Am Porter montiert ersetzten sie zwar nicht ein Smoker-System, wie man sie aus der Kunstflugszene kennt, für etwas Spass sorgten sie aber alleweil!

Langsam dunkelte es ein, die letzten Steaks waren in den Mägen verschwunden, und die Gruppe sass gut gelaunt beim Feierabendbierchen. Eric sorgte für den letzten fliegerischen Höhepunkt mit einem kleinen Nachtflug mit dem Schulungsnurflügler. Dannach löste sich die Gruppe langsam auf. Ein voller Erfolg!
