Spitfire von Jörg Borer erfolgreich eingeflogen
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- Erstellt: Samstag, 23. Juli 2011 19:19
- Geschrieben von Yves Burkhardt
Jörg Borer's "Spitfire" von Blackhorse ist erfolgreich zum Jungfernflug gestartet! Und dies just während einer blauen Störung im verregneten Juli 2011 am Samstag 23.7. Schon lange hat Jörg immer von einer Spitfire geträumt, jetzt hat er eine.
Die Supermarine Spitfire als 181cm grosses Semi-Scale-Modell nennt er nun sein Eigen.
Durch die vorbildähnliche tarnfarbige Bespannung der voll ausgerüsteten Maschine mit nur 4.6 kg Gesamtgewicht ergibt sich ein ganz besonderes Outfit dieser englischen Maschine aus den 40er Jahren. Der Aufbau ist in Balsa-/Sperrholz ausgeführt. Das Modell ist fertig gebaut; es musste gemäss Jörg nur noch der Motor und die Fernsteuerung einbauen und fertig war sie! Der Hersteller hat zum vornherein die Spur des Fahrwerkes verbreitert und damit der Spitfire das berühmt-berüchtigte Wackelfahrwerk entzogen, ganz zum Gefallen des Besitzers. Der Film vom Erstflug ist hier zu finden. Ausgerüstet ist die Spitfire mit Einziehfahrwerk welches dem Modell beiliegt und mit vorbildgetreuen Spreiz-Landeklappen. Diese ermöglichen es, die Fluggeschwindigkeit gerade im sonst kritischen Landeanflug eines Warbird's massiv zu reduzieren und trotzdem die Höhe und den Speed kontrolliert und gezielt abzubauen. Die Spitfire ist eine elegante Maschine mit einem ausgezeichneten Preis-/Leistungsverhältnis, vieles war schon baukastenmässig fertig vorbereitet. Der Rumpf ist in Balsa/Sperrholz-Bauweise mit montierter RC-Platte ausgeführt, eingebauten Gestängen, fertiger Flügelbefestigung, fertiger Kabinenhaube mit eingebautem Pilot, geteilter 2-teiliger Tragfläche mit Landeklappen und Leitwerk in Rippen/Balsa-Bauweise, alles fertig gebaut, bespannt und mit Tarn-Dekor versehen, die grosse GFK-Motorhaube ist dazu fertig lackiert. Einzieh-Hauptfahrwerk, lenkbares Heckfahrwerk, Kunststoff-Schächte für Einziehfahrwerk und Radabdeckungen, Alu-Steckrohr Ø20mm, Luftansaugkästen, Räder, Motorträger, Tank (wer braucht den sowas neute noch!!??) ergänzen den ARF-Bausatz. Ein grosser Spinner, viele Holzteile, Gestänge, Anlenkteile, Abdeckungen für Querruder-Servos, Kleinteile, Dekormaterial und eine saubere Anleitung runden die Ausführung des gelungenen Modelles mit einer Spannweite von 1'810mm ab. Der Erstlug verlief problemlos, der 6S Motor aus dem Reich der Mitte mit seinen 2x3S Lipobatterien verliehen dem Modell flotte Fahrt bzw. Speed. Leichte Trimmkorrekturen beim ersten Flug liessen auf einen ebenso erfolgreichen zweiten Flug hoffen. Dieser gelang bis auf die Landung ebenso vorzüglich, eine etwas nervöse Landung beim strammen Wind brachte die Spitfire etwas aus der Flugbahn und endete mit zwei gebrochenen Flügelbefestigungsschrauben nach der etwas rumpligen Landung. Es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen, nur dann und wann ein Flugzeug.
Jörg meinte nach den beiden Flügen trocken, er müsse sich nun an etwas grössere Modelle mit etwas mehr Masse und Trägheit gewöhnen. Ein Versprechen für die Zukunft!
