Erfolgreicher Erstflug von René's neuer Viper SD-4 Schleppmaschine

René Sigrist's neue Viper SD-4 hat am heissen Samstag 30. Juni 2012 den erfolgreichen Jungfernflug und die ersten Testflüge hinter sich gebracht. Bereits um 09.00 Uhr war das Erscheinen als Supporter auf dem Fluggelände Eichhof angesagt. René wollte den Erstflug mit seiner "Viper" unter Beisein möglichst weniger zusätzlicher Experten hinter sich bringen.

Die mit 12S/2P 5000 mAh ausstaffierte Maschine ist mit einem grossen Lehner Torque Star Elektromotor und einem mächtigen IGE-Regler 320 ausgerüstet.

Eine DPSI-Box und zwei LiFe-Akkus für die Stromversorgung der Steuerung und hochwertige Digitalservos runden das Setup des Semi-Scale Modelles - produziert von Florian Schambeck - ab. Nach dem obligaten Rudercheck und der finalen Prüfung aller Systeme wie sinngemässe Ruderausschläge, Rollverhalten am Boden und natürlich dem passenden Wetter, war es gegen 10.00 Uhr so weit.

Die Viper hob sauber ab und zog ihre ersten Kurven und Kreise, etwas Hönenrudertrimm war nachzustellen, sonst flog sich das 14 kg schwere Teil schon ganz passabel. Es wurden verschiedene Vorbei-, Steig-, Sink- und Landeanflüge in den Stetter Himmel gezeichnet um sich mit dem Handling der Viper vertraut zu machen. Der Luftraum war jungfräulich leer, die Sonne brannte schon vom Himmel, die Bedingungen waren schlicht optimal. Es herrschte ganz leichter Gegenwind und so wurde alles im Rahmen eines Erstfluges sauber durchgespielt, erste An- und Überflüge, Minimalgeschwindigkeit testen und Stallspeed erfliegen.  Besonders beeindruckend war der Sound des Modells mit seinem Motor, die Geräuscheentwicklung dieses grossen Treibers überraschte, summte doch das Gerät selbst unter Volllast homöopatisch leise vor sich hin, eine wahre Ohrenweide. Der optimierte grosse CFK-Klapppropeller FR-E Power 28/12 mit Spinner und Propellermitnehmer erweist sich als wahrer Glücksfall.

Also ging es bald auch ans Landeklappen ausprobieren, Es galt die Maschine sauber gegen den leichten Wind ausrichten. Auch hier keine Mucken sondern eine angenehme und ausgewogene Fluglage für einen ersten Landeversuch mit genügend Groundspeed. Erstflugpilot Yves kontrollierte die Maschine sauber wie gelernt im Rechteckanflug mit Base, Downwind und Final in den Landeanflug aus Richtung Süd und setze das Gerät butterweich mit voll gesetzten Landeklappen, zuerst auf dem Hauptfahrwerk, danach auf dem Bugrad, auf. Auch ihm sei ein Stein vom Herzen gefallen. Die nachfolgenden weiteren Flüge dienten der vertieften Feineinstellung der Ruderausschläge und fotografischen Vorbeiflügen.

Leider waren im Verlaufe des Nachmittages keine Segler zugegen welche über einen Bedarf an Seglerschlepp verfügten um das Teil auch für das zu testen, wofür es angeschafft wurde. So entschied sich der stolze Besitzer und Investor der Viper eigenhändig zu seinem ersten Soloflug mit seinem neuen Gerät. Tipp-topper Start, sauber geradeaus gesteuert in den anschliessenden Kraftflug, Angewöhnungsübungen und einsetzende Livereportage von Radio Eriwan zeugten von der Freude des Besitzers über sein neustes Modell. Nach dem Aufsetzen am Boden anschliessend an diesen ersten Soloflug wurde die "Viper SD-4" vom Besitzer wieder demontiert. Es stehen nun während seinen Ferien durch Dritte am Bugfahrwerk und Rumpf sowie Motor kleine Unterhaltsarbeiten an. Es gilt nun, leichte Gebrauchsspuren nach dieser ersten Solo-Landung an besagten Teilen auszubessern....

Die Bilder des Tages sind hier zu finden, das Prospekt zum Modell hier.