Was wurde 2011 eingeflogen?
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- Geschrieben von Yves Burkhardt
Im folgenden findet Ihr eine Zusammenfassung der Erstflüge aus dem Jahr 2011.
Jörg Borer und Didi Maret mit Erstflügen am 19.11.2011

Am Sonntag, 6. November 2011 war es soweit! An diesem prächtigen Sonntag mit beinahe spätsommerlichen Temperaturen sollte es nun sein. Sowohl Martin Busslinger wie auch Didi Maret konnten am sonntäglichen Apéro im Restaurant Fahr unseren Schlepper-Newcomer Roli Brunner davon überzeugen, dass heute der Tag gekommen sei, wo er seine ersten Schleppflüge mit seinem brandneuen Pilatus Porter PC 6 zu absolvieren hätte.
Die äusseren Bedingungen waren optimal, um dieses Ansinnen in die Praxis umzusetzten. Schon kurz nach Mittag trafen Didi und etwas später auch Roli Brunner sowie Martin auf dem Platz ein und entluden ihre Modelle.
Didi wollte es mit seiner etwas angejahrten ASW 20 wissen, Martin nahm sich den Experience zur Brust, derweil sich Roli Brunner an der Montage seines neuen PC6 Porter zu schaffen machte. Ein kurzes Briefing mit dem Webmaster bezüglich der Flugtaktik und der Spass konnte losgehen. Mit weichen Knien schob Roli den Gashebel nach vorne und die elektrisch befeuerte Porter mit Didi's Segler im Schlepptau hoben ab. Roli versuchte, sowohl Nerven wie auch weiche Knie und zitternde Hände am Sender zu synchronisieren.
Roli stellte fest, dass die Handhabung eines Schleppmodells ein weiterer Challenge in seiner Modellfliegerkarriere werden sollte: Etwas trocken stellte er fest, dass hinten dran hängen mit dem Segelflugzeug wesentlicher entspannender sei wie das Schleppmodell zu pilotieren. Er meinte auch, dass Apotheker mit Schleppmodellen in seiner Bewunderung nun grossen Respekt geniessen, jetzt endlich verstünde er, was es heisst, die Kollegen einen Nachmittag lang gen Himmel zu schleppen.
Es gelang alles vorzüglich, Roli schleppte Martin wie auch Didi je dreimal in den Stetter Himmel und landete sein Modell jeweils gekonnt wieder auf der Piste. Gut gemacht Roli, ein Schlepppilot mehr im Fundus des MSV Stetten.

Roli übergab mir seinen Sender und meinte, es wäre besser, wenn Fluglehrer Eric den Erstflug ausführen würde. Ich war da schon ein bisschen stolz dass ich seinen schönen Porter dem Element übergeben durfte. Der Flug verlief wie erwartet ohne Probleme, etwas Seiten- und Querruder nachtrimmen und der gelb schwarze Porter war vom Original nicht mehr zu unterscheiden.

Gerald Rebmann fliegt seinen neuen Turbo Porter ein
Am 12. Oktober 2011 durfte Eric Waser im Auftrag von Erbauer Gérald Rebmann dessen grossen Porter PC 6 mit der Immatrikulation HB-FKC und 3m Spannweite einfliegen. Das Prachtstück wiegt gerade mal erstaunlich leichte 9kg und wurde von Gerald aus einem Kasten voll Holz aufgebaut und mit dem Look und Finish des personentragenden Turbo Porters des Para-Sport Club in Triengen versehen.
Das ist Gerald sehr gut gelungen. Auf den Fotos sehen wir das Original bzw. den stolzen Erbauer Gerald und das Modell.
Nach dem obligaten Rudercheck und Rollverhalten die Piste rauf und wieder zurück wurde es ernst. Langsam auf Vollgas beschleunigen und die Pilatus Porter PC 6 hob sanft ab und steigt weiter auf sichere Höhe. Leicht austrimmen und das tolle Flugbild geniessen. Nach ein paar schönen Vorbeifügen kündigte ich die Landung an. Einflug in die Landevolte und butterweich setzte die Porter auf unserer Piste auf.
Gratulation an Gerald, die grosse Mühe für das bauen eines so grossen Modells hat sich gelohnt. Ich wünsche Ihm viele tolle Flüge und Freude mit seiner neuen Porter.

Stephan "Stepa" Pabst scheint es wieder gepackt zu haben! Am Samstag 24. September erschien er mit seiner neuen Parkzone Extra 300. Stepa wird als erfahrener Piloten hier sicher in Bälde wieder sämtliche Kunstflugfiguren fliegen können. Seine Parkzone Extra 300 glänzt dabei mit einer attraktiven Farbgestaltung und einer stabilen Konstruktion aus robusten Z-Schaum wie alle PZ-Modelle.
Nach dem obligaten Briefing über Flugtaktik, der Kontrolle der sinngemässen Drehrichtung der Servos, der Einstellung richtigen Schwerpunktlage und den angepassten Dual-Rate bzw. Expo-Einstellungen ging er ans Werk. Nach einer kurzen Startrollstrecke von wenigen Metern hob die Extra tipp-topp ab und machte sich auf gen Himmel. Stepa - sichtlich überrascht über die formidablen Steigleistungen der mit einem 2500 mAh 3S Lipo angetriebenen Modell - wirkte er anfänglich etwas gehemmt. Nach ein paar Trimmstrecken und hohen Überflügen kehrte bald Ruhe im Nervenkostüm von Stepa ein und es ging an die ersten Akrobatikfiguren. Und man erkannte schnell, was man einmal gelernt hatte vor 25 Jahren, das verlernt man nicht so schnell. Bereits bei der Landung zeigte er, das gelernt eben gelernt ist und beim nächsten Flug an diesem Mittag sollte es dann richtig zur Sache gehen. Ein voller Erfolg für Stepa nachdem er sich in den vergangenen Wochen mit einem EPP-Merlin wieder mit dem Virus der Modellfliegerei angesteckt hatte.
Erfolgreich eingeflogen,Eric Wasers grosse Pilatus Turbo Porter PC6
Wir warten gespannt auf den Erstflug der dritten Pilatus Porter, gäll René.

Jörg Borer's "Spitfire" von Blackhorse ist erfolgreich zum Jungfernflug gestartet!
Und dies just während einer blauen Störung im verregneten Juli 2011 am Samstag 23.7. Schon lange hat Jörg immer von einer Spitfire geträumt, jetzt hat er eine. Die Supermarine Spitfire als 181cm grosses Semi-Scale-Modell nennt er nun sein Eigen. Durch die vorbildähnliche tarnfarbige Bespannung der voll ausgerüsteten Maschine mit nur 4.6 kg Gesamtgewicht ergibt sich ein ganz besonderes Outfit dieser englischen Maschine aus den 40er Jahren.
Die Details dazu sind hier nahzulesen.
Yves' neue 2.6m Sukhoi 29 ist geflogen
Die grosse Sukhoi Su 29E mit 2.6m Spannweite von Yves ist am 15.6.11 erfolgreich zum Jungfernflug gestartet. Doch schön der Reihe nach, wie ging dies genau? Nachdem Yves nun eine Serie von allen drei Sebart Su 29S besitzt, hat mit der grossen Su 29S das Finale stattgefunden. Sowohl die "Kleine" mit 154cm Spannweite wie auch die "Mittlere" mit 194cm Spannweite flogen bekanntlich perfekt wie alle Sebart-Modelle, davon haben wir im MSV Stetten ja einige.
Die Details dazu sind hier nahzulesen.
Walti Clemens neue F4U "Corsair" von Parkzone ist geflogen
Ei ei ei, unser Segelflieger Walti Clemens mutiert klammheimlich zum Motorflieger, sein Fundus wurde ergänzt um einen EPP-Warbird von Parkzone, so quasi ohne dass er es gewollt hatte...
Ddie Details dazu sind hier nachzulesen.
Yves' neue 140er Sukhoi 29 mit 194cm Spannweite ist geflogen
Am 24. März 11 fand der Erstflug von Yves' neuer Sukhoi 29 statt. Das von einem AXI 5330-24 Elektromotor befeuerte Sebart-Modell, ausgerüstet mit 12S/1P 3700 mAh Robbe Roxxy-Power Akkus (baugleich Zippy, bei Gloor und Amsler gekauft, allerdings mit Schweizer bzw. EU Garantie) flog von Beginn an, wenn erstaunt es, astrein. Power ist a gogo vorhanden und der Elektrosound ist einfach vom Feinsten.
Walti Clemens vergnügte sich derweil mit seinem Dragonfly in der schwachen Thermik, Yves schmiss seine Su 29 in der Luft herum. Nach drei erfolgreichen Flügen mit jeweils abschliessender hofrätlicher Landung ging es nach Hause zum coolen Bier.
Das Modell hat eine Spannweite von 194cm und eine Länge von 190cm, ist ausgerüstet mit fünf Futaba BLS 451 Servos und einemHacker/Jeti 99 A Regler sowie einem 6.6 V LiFe 1300 mAh Bordversorgungakku, direkt gesteckt an den 6014 Futaba 2.4 GHz HS Empfänger. Mehr Bilder sind hier zu finden.
- Akku : 12S/1P 3700 mA, reicht locker für 12 Minuten Flugzeit und ein vollwertiges Akroprogramm
- Spannung: 42 Volt (Berechnungsbasis)
- Propeller : 19/12 APC
- Motor : AXI 5330-24, natürlich mit Custom Mount Motorträger von Roger Willi bzw acrofun.ch
- Regler : Jeti Spin 99
- Ampère : 68 A
- Watt ger. : 2856 W, = 2.85kW
- PS : 3.85 PS (Faktor 1.35)
- U/min : 6350 rpm
- Schub : tbd (keine Federwaage vor Ort, MacGyver musste arbeiten!)
- Gewicht : 6.250 kg, davon 1280 gr Akku

Didi Maret und sein neuer Pilatus Porter PC-6
Ja ja, 2011 ist fliegerisch ein noch junges Jahr, vorallem Indoor sind sie geflogen unsere Mitglieder. Doch einer, unser Didi McGyver Maret hat in seiner opulent grossen Werkstatt einen PC-6 Pilatus Porter zusammengeschustert. Mit allen Schikanen, Seileinzugswinde, Flaps, üppigem Chinamann 150er-Motor und einer etwas grösseren Spannweite von 3.2 m. Das Modell fliegt gemäss Didi wunderbar, wird angetrieben durch 12S Lipo 5800 mAh und mag die Segler so bis 13 kg locker ziehen.
Etwas ugradebedürftig war lediglich das Hauptfahrwerk, nach einer etwas rüppelhaften Landung, jedoch nicht sonderlich übel, ist das Hauptfahrwerk ausgebrochen, die Bodeneplatte an der Stelle der Krafteinleitung hat im Kastenrumpf den Geist aufgegeben und sich under brechenden Holzgeräuschen aus dem Staub gemacht, bzw. sich in Balsa- und Sperrholzstaub aufgelöst.
Nun ja, wer unseren MSV-MacGyver kennt, weiss, das haut ihn nicht aus den Socken, da wird richtig verstärkt und korrekt eingebaut. Mc Gyver muss man eben sein.
